Vorrichtungen in Rahmenbauweise sind insbesondere bei aufwendigen Messungen gegenüber säulenbasierten von Vorteil. Denn bei dieser Bauweise wird das Werkstück auf einem Metallrahmen fixiert, der lediglich auf vier Säulen ruht. Im Gegensatz dazu steht bei herkömmlichen Vorrichtungen in der Regel jedes einzelne Element zur Befestigung des Werkstücks auf einer eigenen Säule. Die Konsequenz dieses Vorgehens ist offensichtlich: Ein dichter Säulenwald an der Unterseite des Werkstücks! 
Je mehr Säulen, desto unzugänglicher ist das Werkstück für die Messtaster, sowohl bei horizontaler als auch bei vertikaler Aufspannung. Das Gewirr an Säulen zu durchdringen, kostet aber nicht nur Messzeit. Der komplexe Verfahrweg des Messtasters muss zuvor auch aufwändig programmiert werden. Die Rahmenbauweise hingegen macht das Werkstück von allen Seiten gut erreichbar. Sie beschleunigt damit die Programmierung der Messprogramme und verkürzt die Messzeiten. 
Ein weiterer Vorteil des Rahmensystems: Für unterschiedliche Werkstückvarianten lassen sich leicht ähnliche Vorrichtungen konstruieren. Denn das Spannprinzip, die Grundplatte und die vier Säulen bleiben unverändert. Die dadurch relativ einheitlichen Vorrichtungen eröffnen dem Anwender die Chance, auch Tastersysteme und Messprogramme weitgehend zu standardisieren und sie damit schneller einsetzen zu können. 
 

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