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ZEISS 3D Automation als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet

27.06.2016

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist bei der ZEISS 3D Automation die Innovationsorientierung des Top-Managements. Wie die rund 100 Beschäftigten auch, ist es stets intensiv in laufende Entwicklungsprojekte involviert. Als zentrale Plattform für den Ideenaustausch der Mitarbeiter dient ein internes Wiki. Darüber hinaus liefert eine eigene Abteilung für Forschung und neue Technologien Input für die Abteilung Produktentwicklung. „Nur durch eigene Forschungstätigkeiten können wir uns als Unternehmen langfristig am Markt behaupten“, ist Geschäftsführer Dr. Frank Richter überzeugt.

Abgesehen von der eigenen Forschung prägen Kooperationen und strategische Allianzen die Innovationsstrategie des 1997 gegründeten Unternehmens. Die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen wirkt innovationsfördernd, unter anderem durch die Einbindung von Werkstudenten.

Ein Ergebnis der eigenen Forschung und Entwicklung ist beispielsweise das System zur präzisen Raumtemperaturüberwachung TEMPAR: Es zielt darauf ab, Temperatur und Luftfeuchtigkeit innerhalb der Grenzwerte zu halten, in denen das jeweilige Messgerät seine maximale Präzision erreicht. Die gemessenen Temperaturen und Feuchtigkeitswerte führt das System in Echtzeit standortübergreifend zusammen. Sobald einer dieser Werte aus dem Ruder läuft, warnt es den Anwender. Auf das Dashboard, auf dem sämtliche Werte und Auswertungen zusammengeführt werden, kann der Anwender jederzeit von überall aus zugreifen. „Mit diesem Konzept leisten wir unseren eigenen Beitrag zur intelligenten Vernetzung von Daten und Anwendungen – auf dem Weg zur Industrie der Zukunft“, zeigt sich Richter zufrieden. „Der Gewinn des Top 100-Siegels ist eine schöne
Bestätigung für unsere Strategie.“

Wie erfolgreich das Unternehmen aufgestellt ist, bestätigt auch das im Vergleich zur Branche überdurchschnittliche Umsatzwachstum von 40 Prozent im Zeitraum zwischen 2013 und 2015. Infolgedessen plant das Unternehmen bis Ende 2017 von 100 auf 140 Mitarbeiter zu wachsen.


Das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge vergibt die compamedia GmbH bereits seit 1993 einmal jährlich an mittelständische Unternehmen. Bewertet wurden die Unternehmen auch in diesem Jahr von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“. Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme am Wettbewerb TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde.

Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, hofft auf eine Signalwirkung der Top 100: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“

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